DAS FRIAUL IST EINE REGION, DIE IN IHRER ART WUNDERBAR EINZIGARTIG IST UND VON MENSCHEN BEWOHNT WIRD, DIE STOLZ MIT IHREM LAND UND IHREN TRADITIONEN VERBUNDEN UND EBENSO GASTFREUNDLICH UND ERFREUT SIND, IHRE SCHÄTZE MIT ANDEREN ZU TEILEN.
IN DIESEM ZUSAMMENHANG MÖCHTEN WIR IHNEN EINIGE INTERESSANTE TOUREN VORSCHLAGEN:
Das Aushängeschild unserer Gemeinde ist das Naturreservat des Lago di Cornino, das 1996 eingerichtet wurde. In den 80er Jahren begann dann das "Projekt Gänsegeier": das Ziel dieses Projekts ist die Wiederansiedlung dieses Greifvogels in der Region durch die Bereitstellung geeigneter Fütterhilfen. Heute steigt die Zahl der, in den das Naturreservat beherrschenden Felswänden nistenden Paare, ständig an.
Im Besucherzentrum kann der Besucher den Gänsegeier und die anderen europäischen Geier bewundern, die Naturaspekte der Region kennen lernen, die Volieren mit den Tag- und Nachtgreifvögeln und der Hornotter.
Zudem gibt es die Möglichkeit einen Weg zu nehmen, der bis zu den Ufern des Lago di Cornino und dem Kiesbett des Flusses Tagliamento führt. Erfahrene Führer stehen Ihnen an jedem Wochenende, das ganze Jahr über zur Verfügung. Besuche für Gruppen und Schulgruppen nach vorheriger Anmeldung.
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In Cornino di Forgaria ist ein Museum dem Thema der Verarbeitung der Weiden, der Herstellung von Rechen, Kiepen und verschiedenen Korbflechtarbeiten gewidmet. In dem Haus der bäuerlichen Handarbeit ist es möglich, in die Vergangenheit zurückzukehren, die Geschichten der Männer und Frauen zu begreifen, ihre Mühen beim täglichen Leben zu kennen zu lernen, aber auch die Gefühle und Erinnerungen, mit denen einige Gegenstände besonders verbunden sind.
Das Haus des Handwerks entstand dank einer spontanen Schenkung von Kiepen und Werkzeugen seitens der hiesigen Einwohner. Es ist nach Voranmeldung zu besuchen. Ebenfalls nach Voranmeldung kann man den Handarbeiten live beiwohnen.
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Der archäologische Park von Castelraimondo in Forgaria vereint geologische, archäologische und historische Zeugnisse einer uralten Vergangenheit in einem natürlichen Rahmen von bemerkenswerter Schönheit. Um den Park zu besuchen und ein wenig von unserer Geschichte zu erfahren, schlagen wir Ihnen zwei geführte Strecken vor.
Die erste sieht den Beginn an der Piazza Julia in Forgaria, den Besuch der archäologischen Ausgrabungsstätte und der Dauerausstellung "I segreti del colle" (Die Geheimnisse des Hügels) im Ratssaal der Gemeinde vor. Der zweite sieht den Beginn am Monte Prat, an der kleinen Bergkirche, dann die Abfahrt entlang des Troi Gratolatas und schließlich die Ankunft an der Ausgrabungsstätte mit den Erläuterungen des Experten vor.
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Ausflug am Nachmittag mit Besichtigung eines der zahlreichen noch tätigen Landwirtschaftsbetriebe auf der Hochebene. Wir schlagen Ihnen diese Wanderung vor, um die antiken Wege zu entdecken, die von den Menschen geschaffenen wurden, um das Land zu Weideland umzufunktionieren. Dabei wurden die Steine aufgeschichtet und somit ein dichtes Netz von kleinen Straßen für den Durchzug des Viehs geschaffen, ohne dass dieses ausweichen konnte. Anschließend ein Besuch im Stall, Kennenlernen der Kühe, Zusehen beim Melken und Verkosten der frisch gemolkenen Milch!
Genüsse aus alter Zeit und antike Traditionen, die Sie staunen lassen... Der Ausflug ist mit, bzw. ohne Führung möglich und dauert etwa zwei Stunden. Empfohlen wird der Beginn am Nachmittag.
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Eine kürzlich entwickelte Strecke, die zur Entdeckung eines sehr eindrucksvollen Gebiets der Hochebene des Monte Prat führt. Der Pfad weist aufgrund der Kürze und der besonders sanften Morphologie ohne Höhenunterschiede keine Schwierigkeiten auf: dies macht ihn besonders geeignet für Familien und Personen jeden Alters. Der anfängliche Teil des Troi dal Ors (Bärenpfad) schlängelt sich durch einen eindrucksvollen Buchenwald und nutzt die antiken Wege, die einst dazu genutzt wurde, das Vieh auf die Weiden zu treiben. Die Überreste der Trockenbaumauern zur Begrenzung des Weges der Tiere sind noch sichtbar.
Weiter den Weg entlang in Richtung Westen, erreicht man einen Punkt, an dem man eine der schönsten Aussichten auf das Val D'Arzino genießen kann, genau auf die Stelle, wo in der friaulischen Ebene der Wildbach Arzino mit dem Fluss Tagliamento zusammenfließt: von dieser Position aus, den Blick nach Norden richtend, kann man den Monte Cuar in seiner ganzen Großartigkeit bewundern. Weiter in Richtung der "Grotta dell’Orso" (Bärenhöhle), einer antiken Schlucht, die die Karstmerkmale der Hochebene unterstreicht, bekommt der Besucher die Möglichkeit, eine durch das Wasser im Laufe der Zeit in den Kalkfelsen gegrabene Höhle zu sehen.
Dank ihres Klimas verfügt die Hochebene zudem über eine sehr artenreiche Flora und Fauna: wegen einer Futterstelle und eines Weihers, die eine Versorgung ermöglichen, hat man die Möglichkeit, die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. In den wärmeren Stunden des Tages ist es schließlich möglich, den eleganten Flug der Gänsegeier zu bewundern, die gelegentlich in den Felsen in Richtung des Val D'Arzino nisten.
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Der "Troi di Meni" ist ein Naturpfad, der den alten Fährten der Einwohner der Umgebung zu ihren landwirtschaftlichen Tätigkeiten folgen. Er ermöglicht das Bewundern von Naturschönheiten, die von den Senken des Flusses Tagliamento und des Wildbachs Arzino bis zu den Kastanienwäldern des Colle di San Giovanni reichen, indem unterschiedliche Vegetations- und Landschaftsgebiete durchquert werden. Dieser Weg, der am Bahnhofsplatz von Flagogna beginnt, gilt als ein Ort des Kontaktes mit der Natur, wo man die Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Elementen des Ökosystems verstehen lernt.
Entlang des Wegs trifft man auf verschiedene Vegetationseinheiten entsprechend den Bodenbeschaffenheiten, der Sonnenlage und den Veränderungen durch den Menschen zu Produktionszwecken. Ferner wurden Lehrsäle mit Dioramen eingerichtet, die die entlang des Troi di Meni beobachteten Naturlandschaften nachbilden.
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